Rauchmelder sollen Feuerwehrfahrzeuge vor Bränden schützen

Neue Technik warnt frühzeitig bei Defekten – „Schützen, was schützt“

Feuerwehrfahrzeuge sind rund um die Uhr einsatzbereit – und dafür dauerhaft an Stromleitungen angeschlossen. Doch genau diese notwendige Lade- und Bordelektronik birgt ein Risiko: Immer häufiger gab es in den vergangenen Jahren Brände in Feuerwehrgerätehäusern und -wachen, die ironischerweise von technischen Defekten an den eigenen Einsatzfahrzeugen ausgingen. Besonders Batterien und Ladegeräte können bei Fehlfunktionen starke Hitze entwickeln – mit potenziell verheerenden Folgen für Fahrzeuge, Gebäude und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr.

Um diese Gefahr zu minimieren, setzt Kfz Ackmann gemeinsam mit seinem Partner Lupus Electronics auf eine neue, innovative Lösung: spezielle Mobilfunk-Rauchmelder, die direkt in den Fahrzeugen oder Hallen installiert werden und im Ernstfall sofort Alarm schlagen.

Frühwarnsystem mit Mobilfunktechnologie

Die von Lupus entwickelten Melder sind mit einer eigenen Mobilfunkkarte ausgestattet, die bis zu zehn Jahre zuverlässig funktionsfähig bleibt. Für nur 69 Euro netto pro Gerät handelt es sich um eine einmalige Anschaffung, die im Vergleich zum potenziellen Schaden eines Fahrzeugbrandes kaum ins Gewicht fällt.

Kommt es zu Rauchentwicklung oder einem technischen Defekt, sendet der Melder sofort eine Warnung an alle hinterlegten Nutzer – auf Wunsch gleichzeitig an:

  • Leitstellen
  • Kreisbrandmeister
  • Ortsbrandmeister
  • Maschinisten oder Gerätewarte

Eine exakte Zuordnung ist ebenfalls möglich: Das System zeigt sofort an, welches Fahrzeug betroffen ist. So können Feuerwehren schnell reagieren und Schlimmeres verhindern.

Flexible Installation direkt durch die Feuerwehr

Die Montage kann unkompliziert durch die Feuerwehren selbst vorgenommen werden. Empfohlen wird die Installation von zwei Meldern pro Fahrzeug:

  • Ein Melder in der Fahrerkabine
  • Ein Melder im Geräte- bzw. Aufbau-Bereich

 

Die technische Einrichtung und Anpassung an die jeweiligen Alarmierungsstrukturen übernimmt Kfz Ackmann. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Feuerwehr ein System erhält, das perfekt auf ihre Abläufe abgestimmt ist.

Gesteuert wird das System bequem über eine App oder per Browser. Die Melder senden über alle deutschen Mobilfunknetze (2G, 3G, 4G und 5G) und sind somit praktisch überall einsetzbar – selbst in abgelegenen Regionen.

Mehr als ein Rauchmelder: Frühwarnung bei technischen Defekten

Ein besonderer Vorteil: Das System erkennt nicht nur Rauchentwicklung, sondern meldet auch technische Auffälligkeiten, die auf bevorstehende Defekte hindeuten können. Dadurch wird nicht nur der Brandschutz verbessert, sondern auch die Fahrzeugwartung optimiert.

„Schützen, was schützt“ – Prävention als Pflicht

„Wir möchten diese Technik bekannt machen, weil wir sie präventiv für sehr sinnvoll halten“, erklärt Initiator Holzhauer. „Es geht darum, zu schützen, was schützt – Rauchmelder für Fahrzeuge und Wachen der Feuerwehr.“

Mit dieser neuen Technik bieten Kfz Ackmann und Lupus ein wirksames Instrument, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren zu sichern und die wertvolle Ausrüstung bestmöglich zu schützen. Ein kleiner Melder, der im Ernstfall Großes verhindern kann.